Carl Stade
Carl Stade

Vollkommenheit

in der Genealogie ist nie zu erreichen; darauf zu warten, würde bedeuten,

eine Forschung nie zu veröffentlichen. 

Quelle: Starke Verlag, Deutsches Geschlechterbuch

Neue Erfolge in Sachen "Ahnenforschung":

2016 entdeckte eine Becker-Nachfahrin aus Niedersachswerfen unsere Seite und nahm Kontakt zu uns auf.

Rolfs Ur-Urgroßmutter und ihr Ur-Urgroßvater waren Geschwister.

Fast zeitgleich meldete sich ein weiterer Becker-Nachfahre aus Düsseldorf bei uns. Auch hier besteht eine Verwandtschaft über die gemeinsamen Altgroßeltern

(Ur-Ur-Urgroßeltern).

Beiden aus der "Beckerei" an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön für die Ergänzung unserer Datenbestände!

 

2017 Im Juni kontaktiert uns eine Nachfahrin der Heinecke-Familie!

Wir freuen uns sehr, dass es Nachkommen auch aus diesem Zweig der Familie gibt.

 

Ganz nebenbei haben wir durch die Forschung nach unseren Ahnen viele nette Menschen kennengelernt, mit einigen von ihnen haben wir gemeinsame Vorfahren.

 

Und wir forschen weiter...

Wer im Gedächtnis

seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot,

er ist nur fern;
tot ist - wer vergessen ist.

Eduard Mörike

Ahnenforschung Jaeger - die spannende Geschichte unserer Vorfahren

Bei der Suche nach unseren Vorfahren entdeckten wir aussergewöhnliche Lebenswege, reisten durch Thüringen, Sachsen und andere Länder und besuchten sehenswerte Orte wie Nordhausen, Mühlhausen, Sangerhausen,  Ellrich und Neuberg bei Asch. Wir fanden Verwandte  und Familienangehörige – verteilt über den ganzen Globus - und erfuhren nebenbei vieles über die Geschichte des Landes, in dem unsere Wurzeln liegen.  

Bei unseren Recherchen nach Rolfs Ahnen beschränkten wir uns nicht nur auf die Familie Jaeger, sondern forschten auch nach den Vorfahren der Mutter und deren Familien. Als Quellen dienten Kirchenbücher und besonders die handschriftlichen Aufzeichnungen von Carl Stade und Louise Bischoff,  Ahnen- und Familienforscher aus Nordhausen.

Inzwischen umfasst  Rolfs Familienliste  mehr als 1050 Personen und 200 Namen.

Die wichtigsten Namen sind in alphabetischer Reihenfolge:

Adamy, Becker, Bellingrath, Bischoff, Dienemann, Eisenhardt , Ertel, Jaeger, Heinecke, Holzhausen, Kirst, Kirste(n), Muthreich, Schweineberg, Stade, Stallknecht, Oertel, Wehrhahn, Weise, Willige

Wichtige Orte aus der Familienliste in alphabetischer Reihenfolge:

Duderstadt, Ellrich, Engelskirchen, Hannover, Klettenberg, Leipzig, Mühlhausen, Mülheim/Ruhr, Niedersachswerfen, Nordhausen, Osberghausen, Pegau, Ründeroth, Torgau, Voerde, Weimar, Wesel.

 

Wenn Brigitte  neben ihrer Tätigkeit in der Fußpflege - Praxis Jaeger in Oberursel noch Zeit hat, sucht auch sie nach ihren Vorfahren und deren Familien:

Astmer (Astemer), Aull, Bender, Becker, Borig, Boss (Bohs), Braum, Braun, Breitbach, Denfeld,  Gerlach, Hartmann, Henzel, Künzel, Merz, März, Pauly, Prell, Schwarz, Wehrheim, Weigant, Wolf aus diesen Orten:

Anspach, Bad Homburg, Bibergau, Bommersheim, Boppard, Dornheim, Groß-Eichen, Kirdorf, Kitzingen, Ober-Erlenbach, Oberpleichfeld, St. Goar

sowie in Tschechien, Kreis Asch (heute Aš ):  Neuberg ( Podhradi), Schönbach (Krásná),  Thonbrunn (Studánka)  

Bitte beachten Sie unsere alphabetische Namensliste mit Daten u. Geschichten zu den Personen. Sollten Sie uns weiterhelfen können oder Fragen haben, senden Sie uns bitte eine Benachrichtigung 

Ein Karton mit uralten Briefen aus Allahabad und Lahore, Indien...

Vor einigen Jahren entdeckten wir ein neues und sehr spannendes Hobby:  Die Ahnenforschung. Wir sind zwar im schönen Taunus geboren und aufgewachsen, aber unsere Vorfahren stammen aus  Sachsen, Thüringen, der Gegend um Hannover, dem Bergischen Land sowie aus der Gegend rund um Bad Homburg, Würzburg und Neuberg bei Asch (heute Tschechien).

 

Als Rolfs Großmutter Louise Stade geb. Bischoff 1973 starb, hinterließ sie  einen uralter Karton, gefüllt mit 100 Jahre alten Briefen, unzähligen alten und teilweise stark vergilbten Fotos, Postkarten und Zeitungsausschnitten. Nicht ahnend, welchen  Schatz dieser Karton barg, bewahrte Rolf ihn zur Erinnerung an Oma jahrelang unbeachtet auf, bis er eines Tages Brigitte in die Hände fiel. Sie begann, die in Sütterlin oder alter deutscher Schrift verfassten Briefe nach und nach zu entziffern. Das Ergebnis war überwältigend! 

 

Daraus erfuhren wir von Familienmitgliedern, die vom Harz aus in die Welt gezogen waren (Amerika, Indien, Ägypten, China, Japan, Zypern, England).

 

Interessante Lebenswege, spannende und aufschlussreiche Berichte über das Leben und die Arbeit als Engländer im damaligen Indien und die Erkenntnis, dass wir viele der genannten Familienmitglieder noch gar nicht kannten,  brachte der intensive schriftliche Gedankenaustausch zwischen Oma Louise und ihren beiden Onkeln Oscar und Hermann Oertel,  zwei der acht Kinder meines Ur-Urgroßvaters Carl Louis Oertel,  dem Gründer des Musikverlages Louis Oertel Hannover,  zum Vorschein.
Beide verbrachten viele Jahre in Lahore, damals Indien, heute Pakistan. Oscar als Altertumsforscher, Architekt und Ingenieur, sein Bruder Hermann als Barrister-of-Law. Oscar nannte sich später F. O. Lechmere-Oertel. Er leitete u. a. im Winter 1904/1905 die Ausgrabungen in der buddhistischen Klosteranlage Sarnath in Uttar Pradesh, Indien und entdeckte dabei die berühmte Ashoka-Löwensäule. Seit 1950 zeigt das Wappen Indiens das Kapitell, den oberen Abschluß der Löwensäule.

Wir wollten immer mehr über  Rolfs Vorfahren und ihre Familien  wissen . Von nun an ließ uns die Ahnenforschung  nicht mehr los.

 

Zunächst reisten wir nach Nordhausen am Harz, als dies endlich nach Öffnung der deutsch-deutschen Grenze wieder möglich war. 
Vor dem 2. Weltkrieg lebten und wirkten hier Rolfs Eltern und Großeltern, selbst passionierte Familienforscher, und viele Verwandte. Rechtzeitig  vor Ausbruch des Krieges zogen Mutter und Großmutter nach Oberursel um. 
  
Die Grabstätte von Großvater Stade war nicht mehr auffindbar, aber im Kreisarchiv der Stadt Nordhausen fanden wir noch handschriftliche Eintragungen von ihm. Aber leider keine Hinweise auf noch lebende Verwandte.

Dafür standen wir dann vor dem Haus, in dem die Großeltern zuletzt wohnten. Es ist eines der wenigen Häuser, die den Bombenangriff  am 3. und 4. April 1945 in den letzten Tagen des Krieges überstanden haben; damals wurde die Stadt Nordhausen zu 75% zerstört.
Wir verliebten uns sofort in die Stadt Nordhausen und die "Nordhisser". Im  Laufe der folgenden Jahre erlebten wir die Verwandlung der Stadt , welche - besonders  auch durch die Sanierung der Altstadt - immer reizvoller und  sehenswerter wurde.

Unterwegs auf den Spuren unserer Vorfahren entdeckten wir in den darauf folgenden  Jahren noch  viele andere  bemerkenswerte Plätze und Orte:

 

In Mühlhausen suchten und fanden wir das  Gebäude der einstigen Gastschenke des Alt-Urgroßvaters (4xUr) Eisenhardt (Carl Eisenhardt`s Lokal). Enttäuscht darüber, dass das der Berliner Hof, das ehemalige Schauspielhaus, nicht mehr existierte, machten wir uns auf den Weg zur Gaststätte am Breitsülze-Brunnen, wo die Mühlhäuser ihre Brunnenfeste feierten, und waren sehr niedergeschlagen, als wir feststellen mussten, dass  auch dieses Gebäude schon vor einigen Jahren dem Abriss zum Opfer gefallen war und auf dem Gelände nun eine Fabrik steht. 

Jetzt mussten Recherchen in den Kirchenbüchern weiter helfen. Im Archiv an der Marienkirche stand uns eine Mitarbeiter sehr freundlich und hilfreich zur Seite . Ob   Eisenhardt's schon in Mühlhausen lebten, als Johann Sebastian Bach 1707 als Organist in der Divi Blasii Kirche seinen Dienst aufnahm, konnten wir zwar nicht heraus finden, dennoch war der Besuch des Archivs sehr erfolgreich. Gut gelaunt bummelten wir durch die kleine mittelalterliche Stadt mit der Gewissheit: Über dieses Pflaster liefen schon die Ahnen und ihre  Kinder  spielten in den Gassen rund um die Kirche St. Petri.

 

In Ellrich forschten wir nach der  Familie des Oelmühlen-Besitzers Holzhausen, deren Schwester sich an einen Eisenhardt nach Mühlhausen verheiratete. Leider waren die Reste der Mühle ein Jahr zuvor abgerissen worden. Von dort, wo die Mühle einmal stand, konnten wir hinüber sehen zur Gedenkstätte der Außenstelle des Konzentrationslagers Dora.
Aus Ellrich stammen auch viele unserer Bischoff-Vorfahren. Die Forschung dort erwies sich als sehr schwierig, weil die Kirchenbücher nicht einsehbar waren.

 

Später dehnten wir unsere Spurensuche aus. Wir suchten in Voerde, Wesel, Hannover, Ründeroth-Engelskirchen, Osberghausen und ganz nebenbei entdeckten wir herrliche Landschaften, bemerkenswerte Museen, die thüringische und sächsische Küche und vieles mehr. ´Wir sind unterwegs in Nordhausen,  besuchen Pegau, Lützen, Leipzig und Mühlhausen - die Stadt im Herzen Deutschlands, lassen uns vom Duft der Rosen im Europa-Rosarium in Sangerhausen betören und schlendern durch Heringen an der Helme, bummeln durch Ellrich und besichtigen die Ruine des ehemaligen Zisterisenser-Kloster Walkenried und wandern durch die Rüdigsdorfer Schweiz.  Wir reisen nach Tschechien ins Egerland und entdecken das Elternhaus des Vaters in Neuberg (Podhradi) bei Asch.

 

Zum Jahreswechsel 2007 /2008 erlebten wir gleich 3 große Überraschungen: Ein Holzhausen-Nachkomme lebt nur wenige hundert Meter von uns entfernt und konnte uns wichtige Daten aus seiner Forschung zur Verfügung stellen. Der gemeinsame Vorfahr ist 1722 in Ellrich geboren. Was beweist, dass man immer nett zu seinen Nachbarn sein soll, sie könnten ja Verwandte sein! - Wenige Tage zuvor meldete sich ein weiteres Mitglied aus der Oertel-Bischoff-Linie und wieder einige Tage später konnten wir mit großer Freude erfahren, wo das Grab von Rolfs Ur-Urgroßeltern heute noch zu finden ist.

 

 

Viel Spaß beim Lesen unserer Seiten!

 

 

Wir freuen uns über Ihren Eintrag in unserem Gästebuch!

 

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