Carl Stade-C.Oertel-L. Oertel-August Henzel-Briefausschnitt Apel
Carl Stade-C.Oertel-L. Oertel-August Henzel-Briefausschnitt Apel

Nicht der Fluß fließt,

sondern das Wasser.

Nicht die Jahre vergehen,

sondern wir.

Hervé Bazin

Neue Erfolge in Sachen "Ahnenforschung":

 2016 entdeckte eine Becker-Nachfahrin aus Niedersachswerfen unsere Seite und nahm Kontakt zu uns auf.

Meine Ur-Urgroßmutter und ihr Ur-Urgroßvater waren Geschwister.

Fast zeitgleich meldete sich ein weiterer Becker-Nachfahre aus Düsseldorf bei uns. Auch hier besteht eine Verwandtschaft über die gemeinsamen Altgroßeltern

(Ur-Ur-Urgroßeltern).

Beiden aus der "Beckerei" an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön für die Ergänzung unserer Datenbestände.

 

 

Ganz nebenbei haben wir durch die Forschung nach unseren Ahnen viele nette Menschen kennengelernt, mit einigen von ihnen haben wir gemeinsame Vorfahren.

 

Und wir forschen weiter...

Ihre Bewertung der Fußpflege-Praxis Jaeger Oberursel können Sie gerne hier abgeben:

Ahnenforschung - mehr als nur ein Hobby!

Rolf forscht hauptsächlich nach folgenden Familien: Jaeger, Bischoff, Stade, Eisenhardt,   Holzhausen, Heinecke, Oertel, Ertel, Wehrhahn, Adamy, Bellingroth, Dienemann, Kirst, Kirste(n), Muthreich, Schweineberg, Stallknecht, Weise, Willige.

 

Sie stammten aus oder lebten in:

Nordhausen, Ellrich, Mühlhausen, Duderstadt, Engelskirchen, Clettenberg, Leipzig, Mülheim/Ruhr, Osberghausen, Pegau, Ründeroth, Torgau, Voerde, Weimar,  Wesel. 
Wenn Brigitte neben ihrer Tätigkeit in der Fußpflege-Praxis Jaeger in Oberursel noch Zeit hat, sucht auch sie nach ihren Vorfahren, hauptsächlich nach:

Breitbach, Gerlach, Henzel, März  aus folgenden Orten:

Bad Homburg, Kirdorf, Ober-Erlenbach, Anspach, Bibergau, Oberpleichfeld, Asch, Neuberg (heute Aš, Podhradi, Tschechien)

Zur vergrößerten Darstellung der Fotos auf unseren Seiten bitte auf das Bild klicken!

Bitte beachten Sie unsere alphabetische Familien- u. Ahnenliste, sollten Sie uns weiterhelfen können oder Fragen haben, senden Sie uns bitte eine Benachrichtigung.  

Wir stellen uns und unser Hobby "Ahnenforschung" vor:

Vor einigen Jahren entdeckten wir ein neues und sehr spannendes Hobby:  Die Ahnenforschung. Wir sind zwar im schönen Taunus geboren und aufgewachsen, aber unsere Vorfahren stammen aus  Sachsen, Thüringen, der Gegend um Hannover, dem Bergischen Land sowie aus der Gegend rund um Bad Homburg, Würzburg und Neuberg bei Asch (heute Tschechien).

 

In der Hinterlassenschaft meiner Großmutter befand sich ein uralter Schuhkarton, gefüllt mit Briefen und alten Fotos. Irgendwann setzten wir uns hin und begannen, die Briefe zu entziffern. Sie waren in Sütterlin oder alter deutscher Schrift verfasst:

 

Daraus erfuhren wir von Familienmitgliedern, die vom Harz aus in die Welt zogen (Amerika, Indien, Ägypten, China, Japan, Zypern, England).

 

Wir begannen, die Geschichte von Carl Louis Oertel, Gründer des Musikverlages Louis Oertel in Hannover, meinem Ur-Urgroßvater, und seinen Kinder zu erforschen.

 

Besonders interessant ist der Briefwechsel zwischen Oma Louise und ihren beiden Onkel Oscar und Hermann Oertel, zwei der acht Kinder von Carl Louis.
Beide verbrachten viele Jahre in Indien. Oscar als Altertumsforscher, Hermann als Barrister-of-Law. Oscar nannte sich später F.O.Lechmere-Oertel. Er leitete u. a. im Winter 1904/1905 die Ausgrabungen in der buddhistischen Klosteranlage Sarnath in Uttar Pradesh, Indien.

 

Leo Oertel, ein weiterer Bruder, übernahm nach dem Tod des Vaters den Musik-Verlag.

 

Wir wollten immer mehr über unsere Vorfahren wissen .Von nun an ließ uns die Ahnensuche nicht mehr los. 

 

Zunächst reisten wir nach Nordhausen am Harz, als dies endlich nach Öffnung der deutsch-deutschen Grenze wieder möglich war. 
Vor dem 2. Weltkrieg lebten und wirkten hier Rolfs Eltern und Großeltern und viele Verwandte.Rechtzeitig  vor Ausbruch des Krieges zogen Mutter und Großmutter nach Oberursel um. 
  
Die Grabstätte von Großvater Stade war nicht mehr auffindbar, aber im Kreisarchiv der Stadt Nordhausen fanden wir noch handschriftliche Eintragungen von ihm. Aber leider keine Hinweise auf noch lebende Verwandte.

Dafür standen wir dann vor dem Haus, in dem die Großeltern zuletzt wohnten. Es ist eines der wenigen Häuser, die den Bombenangriff  am 3. und 4. April 1945 in den letzten Tagen des Krieges überstanden haben; damals wurde die Stadt Nordhausen zu 75% zerstört.
Wir verliebten uns in die Stadt Nordhausen und die "Nordhisser". Im  Laufe der folgenden Jahre erlebten wir die Verwandlung der Stadt . Sie wurde von Jahr zu Jahr sehenswerter.  Aber wir kamen auf unserer Spurensuche auch an viele andere sehenswerte und bemerkenswerte Plätze:

 

In Mühlhausen standen wir vor der einstigen Gastschenke des Ur-Ur-Großvaters Eisenhardt (Carl Eisenhardt`s Lokal),  das Schauspielhaus wurde leider abgerissen. Vom Restaurant am Breitsülze-Brunnen war nichts mehr zu sehen, dort steht jetzt eine Fabrik. Aber wir standen auf dem Boden, über den die Ahnen schon als Kinder liefen. Es war immer ein ergreifender Moment, wenn wir einen weiteren Ort ihrer Wirkungsstätten fanden.

 

In Ellrich forschten wir nach der  Familie des Oelmühlen-Besitzers Holzhausen, deren Schwester sich an einen Eisenhardt nach Mühlhausen verheiratete. Leider waren die Reste der Mühle ein Jahr zuvor abgerissen worden. Von dort, wo die Mühle einmal stand, konnten wir hinüber sehen zur Gedenkstätte der Außenstelle des Konzentrationslagers Dora.
Aus Ellrich stammen auch viele unserer Bischoff-Vorfahren. Die Forschung dort erwies sich als sehr schwierig, weil die Kirchenbücher nicht einsehbar waren.

 

Später dehnten wir unsere Spurensuche aus. Wir suchten in Voerde, Wesel, Hannover, Ründeroth-Engelskirchen, Osberghausen und ganz nebenbei entdeckten wir herrliche Landschaften, bemerkenswerte Museen, die thüringische und sächsische Küche und vieles mehr. Doch Nordhausen ist und bleibt unser Favorit. Warum wir Nordhausen und den Harz so lieben, was sehenswert und charmant ist, berichten wir auf unserer Nordhausen -Seite.

Viel Spaß beim Lesen und Stöbern auf unseren Seiten.

 

Zum Jahreswechsel 2007 /2008 erlebten wir gleich 3 große Überraschungen: Ein Holzhausen-Nachkomme lebt nur wenige hundert Meter von uns entfernt und konnte uns wichtige Daten aus seiner Forschung zur Verfügung stellen. Der gemeinsame Vorfahr ist 1722 in Ellrich geboren. Was beweist, dass man immer nett zu seinen Nachbarn sein soll, sie könnten ja Verwandte sein! - Wenige Tage zuvor meldete sich ein weiteres Mitglied aus der Oertel-Bischoff-Linie und wieder einige Tage später konnten wir mit großer Freude erfahren, wo das Grab von Rolfs Ur-Urgroßeltern heute noch zu finden ist.

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