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Carl StadeGroßvater Carl Stade, Familienforscher und Angestellter im Katasteramt in Nordhausen *14.8.1878 in Nordhausen + 6.3.1940 in Nordhausen

 Großmutter Luise Stade, geb. Bischoff ; Lehrerin in Ehringsdorf/Weimar, * 2.4.1880 in Nordhausen + 24.7.1973 in Oberursel. Von der Familie wurde sie "Lieschen" genannt. Auf dem Foto ist sie 24 Jahre alt.

Familientreffen in Weimar um 1930 - Familie Bischoff und Familie Oertel

Carl Louis OertelUr-Urgroßvater Carl Louis Oertel  gründete am 1.4.1866 den Musikverlag   Louis Oertel in Hannover und stellte erstmals auf dem Wege der Subskription den Musikkapellen "Programm-Abonnements" in Urschrift zur entgeltlichen Abschriftnahme zur Verfügung. Dies waren die Anfänge der AFMA (Anstalt für musikalische Aufführungsrechte) - später GEMA. Zu dieser Zeit übte er auch noch eine Beschäftigung als Kammermusiker am Hoftheater zu Hannover aus. Seine Instrumente waren Waldhorn und Violine. - Während des 2. Weltkrieges wurde das Verlagshaus in Hannover durch Bomben zerstört. Jedoch konnten zuvor zahlreiche Druckvorlagen vor der Zerstörung bewahrt und in einem Privathaus untergebracht werden. Unmittelbar nach dem Krieg konnte der Verlag Louis Oertel unter Lizenz der britischen Militärregierung und mit Hilfe einer wieder instandgesetzten Druckerei in Minden seinen Verlagsbetrieg provisorisch wieder aufnehmen. Der Verlag Louis Oertel in Hannover existierte noch bis zu seiner Auflösung durch seine Urenkelin im Jahre 2006. Leider hatten deren Kinder kein Interesse an der Weiterführung des Familienunternehmens. Der gesamte Verlagsbestand bzw. - nachlaß aus 140 Jahren Verlagsgeschichte ist deshalb mittlerweile in den Schott-Musikverlag Mainz übergegangen.  

 Das Ehepaar Anna Elisabeth Eisenhardt und   Carl Louis Oertel

F.Oscar Oertel und Margaret Lechmere-Oertel- Hochzeit am 25.7.1903

Margaret Lechmere-Oertel und Sohn Richard *1904 ,+1989

Rückseite von Foto oben: An Lieschen von Onkel Oscar und Margaret. Richard Lechmere Oertel, aged 11 Wochen, 3 Tage am 25.7. aufgenommen.

 

F. Oscar  Lechmere - Oertel 1930 - Altertumsforscher und Weltreisender, +  9.12.1862 in Hannover, + in New York 1942. Er ist 1 Sohn von insgesamt 8 Kindern des Carl Louis Oertel und seiner Frau Anna Elisabeth, geb. Eisenhardt.


Lützen, nahe der Stadt Leipzig, ist weltweit bekannt - besonders durch den Dreißigjährigen Krieg und die Schlacht von 1632, in welcher der große Schwedenkönig Gustav II. Adolf im Kampf gegen den Kaiserlich-Katholischen Feldherrn Wallenstein fiel. Kurz nach der Schlacht wurde am Todesort ein großer Findling als erstes Denkmal aufgestellt. Erst im Jahre 1837 wird über dem sogenannten Schwedenstein der von Karl Friedrich Schinkel entworfene gusseiserne neugotische Baldachin darüber errichtet. Da war mein Ur-Urgroßvater Carl Louis Oertel, der hier in Lützen geboren und getauft wurde, gerade 12 Jahre alt und begann seine Musiker-Ausbildung in Lützen bei dem Stadtmusikus Johann Friedrich Hache.

Im Vordergrund des Fotos ist der seit mehr als 400 Jahren bestehende historische Gasthof "Roter Löwe" zu erkennen, im Hintergrund überragt der Kirchturm von  St. Viti die Häuser von Lützen.

Aus Pegau stammt der Vater des Ur-Urgroßvaters von Rolf. Hier waren keinerlei Spuren mehr zu finden, aber im Stadtkern stehen noch Häuser, die im 17. Jahrhundert erbaut wurde. So konnten wir uns immerhin gut vorstellen, wie und wo die Ahnen gelebt haben.

Das erste  Concert- und Schauspielhaus in Mühlhausen, 1840 von der Fam. Eisenhardt gegründet. Später von Ferdinand Muthreich weiter geführt, der mit Sofie-Juliane Eisenhardt, einer Tochter des Schenkwirtes Johann Christian Eisenhardt aus der Kühlingsgasse (später Schaffentorstr.) verheiratet war. Die Fam. Eisenhardt besaß auch eine Gastwirtschaft am Breitsülzenbrunnen.


Großvater Ernst Jaeger , Bürgermeister in Voerde von 1920-1925. Verheiratet mit Clara Wehrhahn.Stadtrentmeister, Bürgermeister von Voerde, * Osberghausen (heute:Drabenderhöhe-Bielstein) 20.9.1878, + Bad Neuenahr 1926
wohnte in Mülheim, Schleusenkanal 7,  plante und trieb den Bau des Rönskensviertels in Voerde voran; 1954 wurde in Voerde ihm zu Ehren eine Straße nach ihm benannt , die Jaegerstr.,. Sein Grab wird von der Stadt "gepflegt "/ Friedhof an der Grünstraße. Der Grabstein ruht - an einen alten Baum gelehnt - mitten auf dem Friedhof. Leider war die Inschrift so verschmutzt, dass wir sie erst einmal notdürftig mit Papiertaschentüchern säubern mussten, um sie lesen zu können. 

Leider hat Rolf seine Großeltern nie kennenlernen dürfen. Daher war es doch ein sehr ergreifender Moment, als er wenigstens einen Blumengruß über ihren Grabstein legen konnte.

Dies war die Ölmühle Hermann Holzhausen zu Ellrich, Am Burgberg  im Juli 1998. Wenige Monate später wurden alle zur Mühle gehörenden Gebäude abgerissen. Hermann Holzhausen legte 1914 den Grundstein zur Erweiterung der Mühle, er fiel im 2. Weltkrieg.

August Henzel * 27.11.1855, + 2.9.1920  und seine Frau Marie, geb. Hartmann *21.1.1859, + 13.10.1933 mit Sohn Heinrich, geb. 3.3.1893, * 1.8.1963.
Brigitte kann sich an den Bruder ihres Großvaters noch gut erinnern: Onkel Heiner schaute fast wöchentlich bei uns herein, rauchte seine "Zigarr" und brachte uns Kindern Schokolade und unserer Mutter einen Ring "Flaaschworscht" (Fleischwurst) mit. Er war wie mein Großvater gütig und humorvoll und wir Kinder aus der Höllsteinstraße liebten unser "Onkelchen" abgöttisch.
Zum Anwesen unseres Onkels blickten wir direkt aus unserer Wohnung. Wie oft sind wir Kinder den "Raa" (Rain) hinabgerutscht von der Höllsteinstraße in die Wiesen, kämmten uns durch das hohe Gras und "drangen" durch die Gartentür quasi von hinten zum Haus vor. Hier waren wir kleine Könige, durften die "Hinkel" (Hühner) füttern, die Kaninchen streicheln, die Schweine und Ziegen bewundern und mit den Nachbarnkindern spielen.

In den 60iger und 70iger Jahren traf sich die Verwandschaft aus Kirdorf noch regelmäßig in Groß-Eichen (Mücke) im Vogelsberg zu den großen Familienfeiern wie Hochzeit und Konfirmation.

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