
Die reizende Altstadt der alten Rolandstadt ist buchstäblich aus Schutt und Asche wieder auferstanden. Sie zeigt sich mit gepflegten anheimelnden Fachwerkhäusern wieder in ihrem einstigen Glanz. Die Spuren des 2. Weltkrieges und der darauffolgenden Jahre als Teil der ehemaligen DDR sind nur hie und da noch zu erahnen.
Eine Baustelle an der anderen, entkernte Fachwerkhäuser, Häuserruinen und unbewohnbare Gebäude, so sahen wir die Altstadt bis zum Altendorf noch 1989 und 1990. Bei jedem der folgenden Besuche entdeckten wir immer ein neues wiederaufgebautes Kleinod.
Im September 2009 erfreuten wir uns am Gehege. In diesem weitläufigen Park mit herrlichem Baumbestand kann man Rotwild beobachten, für die Kinder gibt es einen Streichelzoo.
Leider werden z. Zt. an vielen Stellen Straßenbauarbeiten durchgeführt, die Umleitungen sind lästig. Aber Spaziergänge durch die Altstadt oder das Gehege sind davon nicht betroffen.
Die Landesgartenschau im Jahr 2004 hat nicht nur den Petersberg in ein Meer aus Blüten verwandelt. Überall in der Stadt grünt und blüht es. Die letzten grauen Plattenbauten haben nicht nur neue Farbe, sondern auch Balkone bekommen und überall rankt sich nun frisches Grün empor. Aber gerade der Petersberg mit der alten Stadtmauer, dem Judenturm und dem Petri-Turm hat sein Gesicht total verändert.
Liebevoll restauriert und für Bewohner und Besucher gleichwohl ein Augenschmaus ist die Barfüßergasse. Hier haben inzwischen zahlreiche kleine Läden und Gasthäuser ihren Platz gefunden.
Gegenüber dem alten Gasthaus "Zum Socken" mit wirklich alter Gaststube und Hausmannskost lockt "Felix" junge und junggebliebene Gäste. Bei flotter Musik werden hier moderne schnelle und durchaus preiswerte Gerichte von ausgesprochen freundlichem Personal serviert. Ob Folienkartoffel, Schnitzel, Rumpsteaks, Pute in verschiedensten Varianten, leckere und frische Salate, Wraps - und immer wieder Neues - eine geschmackvolle Alternative zu Pizza und China-Essen! Achten Sie auf die Angebote, die je nach Wochentag wechseln. Dazu kann man im Sommer von der Terrasse oder aus dem Fenster den herrlichen Ausblick auf die Stadt genießen.
Doch nicht nur der Magen kommt in Nordhausen auf seine Kosten. Im Theater werden regelmäßig Schauspiel, Musical und Orchesteraufführungen geboten. Klein- aber fein! Der Spielplan 2004/2005 bot als eine der bemerkenswerten Aufführungen das Musical "JESUS CHRIST SUPERSTAR".
Auch der aktuelle Spielplan von 2009 läßt keine Wünsche offen. Oper , Komödie u.v. m.: Informieren Sie sich über den Spielplan auf der Homepage des Theaters (s. auch unsere LINK-Seite).
An das Theater grenzt der Stadtpark mit altem und sehenswerten Baumbestand.
Wer möchte, kann mit einem Führer der Städtegilde hinab in den Zwinger steigen, der am Eingang des Parks zu finden ist.
Entlang des Historischen Rundwanderweges trifft man auf die Spuren der Vergangenheit. Den Petriturm, den man von weither schon sehen kann mit seiner goldenen Turmspitze, kann man mit während einer Stadtführung auch besteigen. Von hier aus genießt man den Blick bis in die Goldene Aue.
Aber auch an Museen hat Nordhausen Bemerkenswertes zu bieten:
Im Tabakspeicher wird u. a. die Herstellung von Kautabak gezeigt. Vor dem Krieg war die Produktion prägend für die Stadt, ebenso wie die Brennereien. Die „Alte Brennerei“ ist zu besichtigen. Für Jugendstil-Liebhaber sehr zu empfehlen, für Freunde eines edlen Brandes auch.Die Nachbildung des Rolands steht am Rathaus. Im Kunsthaus Meyenburg hat der Original-Roland seine Heimat gefunden. Während im Tabakspeicher mehr Gewicht auf Handwerk und Zunft gelegt ist, zeigt man im Meyenburg-Museum das Leben der Bürgerschaft. Hier finden auch regelmäßig interessante Themenausstellungen statt. Die 1907 in Formen des Jugendstils und Historismus erbaute Villa des Kunsthauses Meyenburg dient heute als Sitz der Ilsetraut-Glock-Grabe-Stiftung und der städtischen Kunstsammlung. Das Gebäude wurde erst von der Stadt Nordhausen aufwendig im Inneren restauriert und in ein Kunsthaus umgewandelt.
Jugendstil und Sportlichkeit - diese Begriffe verschmelzen im Badehaus. Klein - aber fein. Das Ambiente in der im Jugendstil errichteten Schwimmhalle ist nicht nur für Romantiker ein Genuß. Auch die Sauna-Einrichtungen bieten Erholung und Wellness in stilvoll eingerichteter Saunalandschaft. Eine enorme Leistung für die kleine Stadt!
Vor den Toren der Stadt befindet sich das ehemalige Konzentrationslager Mittelbau Dora. Es gehört zu den traurigen Kapiteln in der Nordhäuser Vergangenheit und letztendlich ist der Mittelbau Dora verantwortlich für das entsetzliche Bombardement auf die Stadt am 5. April 1945. Wenige Tage vor Kriegsende wurde die Stadt zu 75 % zerstört. Im Mittelbau Dora wurde die V2-Rakete gebaut und hier erlitten die Häftlinge unsagbare Qualen.
Trotzdem empfehlen wir jedem Besucher der Stadt und des Harzes, auch einmal hier Halt zu machen. Der Mittelbau Dora ist heute zugleich Museum und Mahnmal. Teile des alten Stollens sind wieder zugänglich gemacht worden und sind Teil des Museums.
Für Eisenbahn-Liebhaber bietet Nordhausen einen ganz besonderen Leckerbissen: Von hier aus kann man mit der Schmalspurbahn bis auf den Brocken fahren, natürlich mit ordentlich Dampf!!! Wer lieber eine kürzere Strecke genießen will, sollte in Wernigerode zusteigen. Hier beginnt der schönste Teil der Strecke zum Brocken.
Oder schauen Sie vielleicht lieber beim Kaiser Barbarossa auf dem Kyffhäuser vorbei? Wie wäre es mit einem Ausflug nach Quedlinburg. Die Stadt ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden.Erfurt ist bequem mit dem Auto zu erreichen, aber auch Stolberg mit dem Ausflugsziel Josephskreuz ist sehenswert, ebenso zu empfehlen sind Ausflüge nach Wernigerode , Braunlage, Goslar.
Und Rosenfreunde finden in Sangerhausen eine Höhepunkt ihres Harzaufenthaltes: Das ROSARIUM bietet die größte europäische Rosensammlung. Man sollte allerdings zur Hauptblütezeit der Rosen im Juni und Juli dort einen Besuch machen. Der Park und die Anlagen sind bestens gepflegt. Der Aufenthalt ist auf jeden Fall ein in sehr guter Erinnerung bleibendes Erlebnis. Bewundern Sie die schwarze Rose, suchen Sie die grüne Rose, tauchen Sie ein in das Rosenmeer! Lassen Sie sich verzaubern und vom Duft betören.
Wir sind schon gespannt auf unseren nächsten Kurzurlaub in Nordhausen. Hier können wir uns erholen, ausspannen, abschalten, neuentdecken, wiederentdecken.
Übernachtungsmöglichkeiten gibt es reichlich ín Nordhausen. Das Hotel "Zur Sonne" liegt zwar an einer verkehrsreichen Straße , trotzdem wurde die Nachtruhe nicht durch Lärm gestört. Die Betten sind gut. Bei unserem letzten Besuch im Mai 08 waren wir allerdings ein wenig enttäuscht: Der Hoteleingang wirkte nicht einladend auf uns, über die sehr großen auffälligen (Tisch-)Abfallcontainer auf jedem Tisch im Frühstücksraum haben wir uns geärgert. Aber die Speisekarte im Restaurant war bisher immer gut. Das Frühstücksbüffet ist akzeptabel. Das Personal ist freundlich. Der große Vorteil des Hotels liegt in der guten Erreichbarkeit, zu Fuß erreicht man schnell den Bahnhof, die Südharz-Galerie oder die Altstadt. Allerdings hat diese Bequemlichkeit mit 75.-EUR pro Nacht auch ihren Preis, jedoch bietet das Hotel auch Sonderangebots-Tarife an.
Im Hotel "Handelshof" waren wir nicht so ganz zufrieden, obwohl es für einen Wochenendausflug nicht gerade zu den Preiswertesten zählt.
Die Pension und der Gasthof "Am Kesselberg" am Ortsrand von Sundhausen, etwas außerhalb von Nordhausen, bietet deftige Kost und einfache preiswerte Zimmer. Gerne wird das Haus für große Feiern genutzt, lärmempfindliche Gäste könnten sich dadurch gestört fühlen.
Mehr Informationen erhalten Sie auf unserer Link-Seite.
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Fußpflege (med.) in Oberursel - Brig. Jaeger
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